Psychotherapie

Bild- und Gestalttherapie

 

Die BGT ist eine fundierte Psychotherapie mit Elementen der Gestalt- und Traumatherapie, der Ego-State-Therapie und des katathymen Bilderlebens in Verbindung mit einfachen Bildern (z.B. Strich-männchen oder den Symbolen Baum, Haus oder Blume)


EMDR

Eye Movement Desensitization and Reprocessing

 

EMDR ist eine eigenständige und etablierte Methode innerhalb der Psychotherapie, die ihren Ursprung in der Psychotraumatherapie hat. EMDR basiert darauf, dass jeder Mensch über eine natürliche Fähigkeit zur Informationsverarbeitung verfügt, mittels derer er belastende Erfahrungen verarbeiten kann. Grundlage dafür ist die sog. Neuroplastizität des Gehirns. Die Methode bietet ein großes Spektrum an Möglichkeiten und reicht über die reine Trauma-verarbeitung hinaus.


Die/der Therapeut/in leitet strukturiert Augenbewegungen an, indem er/sie die Hand abwechselnd nach rechts und links bewegt. Diesen Vorgang bezeichnet man als bilaterale Stimulation des Gehirns . Die Patienten folgen dabei den Fingern des Therapeuten mit ihren Augen. Die Augenbewegungen sind vergleichbar mit denen in der REM-Phase des Schlafes,  in der die Ereignisse des Tages verarbeitet werden.

 

Innerhalb dieses Prozesses läuft die Verarbeitung der Traumata ab, was bedeutet, dass in einem sicheren und behüteten Rahmen eine Neustrukturierung der zugrunde liegenden Informationen und ein Integration der traumatischen Erfahrung stattfindet. Die Patienten gehen dabei u.a. durch einen Lernprozeß, der ihnen ermöglicht mit ihren Erinnerungen, Gedanken und Gefühlen stressfreier umzugehen und entwickeln eine neue, angemessene Perspektive auf das Geschehen. Ein Trauma löst sich im besten Fall vollständig auf und verbleibt als eine Erinnerung im System des Patienten.

 

Wann ist EMDR hilfreich und sinnvoll?

Traumatische Erlebnisse, akute Lebenskrisen und daraus resultierende Depressionen, unbewältigte Trauer, Ängste, Phobien, Zwänge, psychosomatische Erkrankungen, Selbstwertstörungen und Minderwertigkeitsgefühle, Schlaf- probleme, Tinnitus, Burnout, Belastungen bei unheilbaren Krankheiten, u.a.

Spirituelle Psychotherapie

 

Grundsätzlich ist Psychotherapie ohne eine spirituelle Dimension natürlich immer möglich, bleibt dabei aber oft unvollständig, da alle Lebewesen Teil eines großen Ganzen sind, und damit einer höheren Ordnung zugehören. Spiritualität in der Psychotherapie findet man z.B. in der  "Analytische Psychotherapie nach C.G. Jung".

 

Wir Menschen haben die Freiheit unsere eigenen Entscheidungen zu treffen, woran aber machen wir diese fest, wenn wir mal wieder Neuland betreten und  Erfahrungen machen, die wir noch gar nicht richtig bewerten können -  das tägliche Abenteuer des Lebens also.


Wo finden wir Halt, wenn wir uns im freien Fall befinden?  Woran orientieren wir uns, um unserem Leben Sinn zu geben?  Wie kommen wir wieder heraus aus tiefster Verzweiflung? - Wozu das alles? - Diese Art Fragen stellen sich die meisten Menschen im Laufe ihres Lebens irgend-wann, häufig dann, wenn das Leben sie herausfordert, wie auch immer das aussehen mag.

 

Die Verbundheit mit allem Lebendigen neu zu entdecken und zu der eigenen  inneren Führung zu gelangen, das Vertrauen zu dieser Urquelle wachsen zu lassen, das verstehe ich unter Spiritualität, fernab esoterischer Phantasterei und religöser Erstarrung. Mit der Offenheit, für das was möglich ist und einer großen Portion Unvoreingenommenheit können wir uns und das Leben neu erfahren, unser seelisches Potential leben lernen.