Trauma + Therapie

Transgenerationale Vererbung

 

"Forscher gehen davon aus, dass 60 Prozent der Kinder aus dem Zweiten Weltkrieg traumatisiert sind. Diese Traumata sollen zum Teil an die nachfolgende Generation weitervererbt worden sein."  (SWR)


Die Neuroplastizität des Gehirns

 

Noch vor nicht allzu langer Zeit war die Wissenschaft der Meinung, dass die Entwicklung des Gehirns in einer festen, starren Struktur endet, einmal verdrahte, immer verdrahtet! -  Das Gegenteil ist aber der Fall, das menschliche Gehirn ist in hohem Maß formbar – "plastisch", wie Hirnforscher es nennen. Erfahrungen und Lernen verändern dabei nicht nur die Verschaltungen zwischen Nervenzellen, sondern sogar übergeordnete anatomi­sche Strukturen. Diese Anpassungsfähigkeit bezeichnet man als Neuro- oder Hirnplastizität. Die Neuroplastizität hat eine große Bedeutung für das Verständnis der Arbeitsweise unseres Gehirns und einen großen Einfluß auf die aktuelle Psychotherapie.