Die Neuroplastizität des Gehirns

 

Noch vor nicht allzu langer Zeit war die Wissenschaft der Meinung, dass die Entwicklung des Gehirns in einer festen, starren Struktur endet, einmal verdrahte, immer verdrahtet! -  Das Gegenteil ist aber der Fall, das menschliche Gehirn ist in hohem Maß formbar – "plastisch", wie Hirnforscher es nennen. Erfahrungen und Lernen verändern dabei nicht nur die Verschaltungen zwischen Nervenzellen, sondern sogar übergeordnete anatomi­sche Strukturen. Diese Anpassungsfähigkeit bezeichnet man als Neuro- oder Hirnplastizität. Die Neuroplastizität hat eine große Bedeutung für das Verständnis der Arbeitsweise unseres Gehirns und einen großen Einfluß auf die aktuelle Psychotherapie.